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Aufführung des Theaterstücks LEONCE UND LENA

Am 14. und 15. Dezember im bei uns im Haus: In einer poppig, fast grellen Atmosphäre mit zeitgemäßer Musik wird das klassische Stück hier mit einer Gruppe Jugendlicher neu inszeniert. Büchners großartige Sprache strahlt dabei in neuem Licht und die Fragen nach der eigenen Identität, der Fremdbestimmung und der Macht unentrinnbarer Strukturen zeigen ihre Aktualitält.

Karten gibt es in der Brühl-Info, Uhlstraße 1 oder an der Abendkasse
Vorverkauf: 4,50 €, ermäßigt: 3,50 €
Abendkasse: 5,00 €, ermäßigt: 4,00 €
Kombi-Ticket mit DU BIST NICHTS: nur 5,00 €, ermäßigt: 4,00 €

„Leonce und Lena“ beginnt mit Abschieden. Prinz Leonce verabschiedet sich von seinem Schulmeister, den er verspottet, von seinem Vater, König Peter, den er lächerlich macht, von seiner Liebschaft, die er satt hat. Er flüchtet allem mit seinem wortgewandten Kumpel und Narren Valerio. Sie wollen in den Süden, landen jedoch in einer Art Kommune. Dort beginnt der zweite Akt. Leonce und Valerio treffen auf Prinzessin Lena und ihre Gouvernante. Auch die beiden sind auf der Flucht, vor Lenas Vater, der die romantsihc verträumte Lena durch eine adlige Zwangsheirat verkuppeln will. Ein Augenblick reicht, und Leonce ist von Lena verzaubert. Vor Glück will er sterben, aber Valerio hindert ihn daran; nur deshalb gibt es einen dritten Akt. Am Hofe von König Peter werden Leonce und Lena nach grotesken Vorbereitungen und roboterhaften Maskeraden ein Paar.
Alles geschieht sehr schnell. Was sonst Jahre dauert, geschieht in Tagen, Minuten oder Sekunden. Raum und Zeit sind komisch verkürzt. In dieses Tempo sind Orte der Zeitlosigkeit eingebettet, wo die Welt träumend verweilt. Melancholie und verzweifelter Witz kreisen dort. Büchners Lustspiel ist leicht und schwer zugleich, lustig und traurig, eng und unendlich. Es ist spitz und sanft, langsam und schnell, geistvoll und geistlos, satirisch und versöhnlich, unverschämt und mondbeglänzt.
In einer romantisch-komödiantischen Atmosphäre remixt Büchner sein Genie und lässt seine liebsten Autoren aufblitzen – Shakespeare, Brentano, Goethe, Chamisso und macht es zu etwas ganz neuem.